weekly

März 10, 2011

Lang ist es ruhig gewesen hier in der Warteschleife…aber um euch die Wartezeit weiter zu verkürzen, dachte ich…es wird mal wieder Zeit für was Neues. Somit bringe ich wieder in unregelmäßigen Abständen kleine Beiträge zu Themen die mir in letzter Zeit auffallen.

 

Beginnen möchte ich mit meinen Lieblingsspots der letzten Zeit. Es sind wieder einige gekommen.

 

Sparkasse:

Nachdem das Video vom „Kompetenzteam“ („Wir machen das mit den Fähnchen“) ist nun ein weitere Spot der 08/15-Bank. Wieder einmal sehr gelungen, auch wenn mir hier die Fähnchen ein wenig fehlen. Aber wie bei Banken heißt es wohl hier auch: „Man kann eben nicht alles haben“

 

 

 

Star Wars findet immer wieder den Weg in die Werbung. Heuer durch drei wie ich finde geniale Spots. Witzig, charmant und anders. Diese Spots sind sicher für viele nicht neu. Aber ich finde sie trotzdem genial und haben hier einen Platz gefunden.

 

Beginnen möchte ich mit zwei Videos von TomTom. Der GPS-Anbieter hat zwei große (wenn auch nicht unbedingt körperlich) Jedis verpflichten können. Diese sollen die übliche Ansage beim Navigationssystem ersetzen. Was bei einer solchen Aufnahme alles passieren kann sehen wir hier:

Darth Vader:

Yoda:

 

 

Das dritte Video nennt sich „The Force“ und kommt von Volkswagen. Hier sehen wir Darth Vader vermutlich in einer anderen Form als wir es von Episode 1-6 gewöhnt sind. Aber jeder fängt mal klein an.

 

Da dieser Spot so gelungen ist, hat es sich VW nicht nehmen lassen und hat auch noch das „Making of“ online gestellt.
Auch sehr sehenswert.

 

Das letzte Video das ich zeigen möchte nennt sich „The Black Mamba“. Nike zeigt wie Werbung sein kann und sein sollte…ganz getreu dem Motto „Bigger Budget – Bigger Explosions“.

Advertisements

Sanktionsmechanismus für Internetpiraterie in Frankreich in greifbarer Nähe

April 4, 2009

Ich habe gerade eine Pressemitteilung vom Bundesverband Musikindustrie erhalten zum Thema „Sanktionsmechanismus für Internetpiraterie in Frankreich in greifbarer Nähe“. Wie es scheint macht Frankreich große Fortschritte im bereich Internetpiraterie. Aber lest selber was die Franzosen so geplant haben:

„Sanktionsmechanismus für Internetpiraterie in Frankreich in greifbarer Nähe

Buch-, Film-, Games-, und Musikwirtschaft begrüßen die Verabschiedung der französischen Nationalversammlung Urheberrechte im Internet besser zu schützen – mehr staatliches Engagement in Deutschland gefordert

Frankfurt/Hamburg/Berlin, 3. April 2009 – Am Donnerstag, den 2. April, hat die französische Nationalversammlung den Gesetzentwurf zur Umsetzung eines Kooperationsmodells mit Internet Service Providern mehrheitlich angenommen. Christian Sommer, Vorstandsvorsitzender der Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen e.V. (GVU) begrüßt diese Entwicklung: „Damit vollendet Frankreich den nächsten Schritt zu einem effektiven Vorgehen gegen illegales Downloaden auf technischer Ebene als sinnvolle Ergänzung einer straf- oder zivilrechtlichen Ahndung von Urheberrechtsverletzungen im Internet.“ Mit Blick auf die deutsche Politik ergänzt er, dass mehr staatliches Engagement in Deutschland notweniger denn je wäre, wobei den hiesigen Besonderheiten Rechnung zu tragen sei. „Frankreich hat damit für die Urheber kultureller Werke und deren Schutz vor Diebstahl einen vorbildlichen Rahmen geschaffen. Dieses Warnverfahren, das aufklärt und abschreckt, wäre auch uns weitaus lieber, als die derzeit nötige gerichtliche Abmahnung. Daran sollte sich deutsche Politik ein Beispiel nehmen“, so Alexander Skipis, Hauptgeschäftsführer Börsenverein des Deutschen Buchhandels.

Frankreich setzt somit in Europa Maßstäbe, wie mit dem Thema der Urheberrechtsverletzungen umgegangen werden kann und muss. „Die Entscheidung der französischen Nationalversammlung ist der einzige effektive Weg, Rechte von Künstlern und Labels im digitalen Zeitalter zu schützen“, sagte Prof. Dieter Gorny, Vorstandsvorsitzender des Bundesverbandes Musikindustrie (BVMI) am Freitag in Berlin. „Werden in Deutschland nicht schon bald die Weichen für ähnliche Modelle gestellt, hat die deutsche Kreativwirtschaft künftig im internationalen Vergleich einen echten Wettbewerbsnachteil“.

Der Entwurf definiert ein System des abgestuften Verfahrens – das „réponse graduée“. Danach sollen Rechtsverletzer, die das Urheberrecht verletzen, in den ersten beiden Fällen Warnmails erhalten. Bei der dritten Verletzung soll für mindestens zwei Monate der Internetzugang gesperrt werden, nicht aber TV- und Telefondienst bei Triple-Play-Nutzern. Während solch einer Sanktion sollen dem Nutzer für den stillgelegten Internetzugang keine Kosten anfallen.

Zur Wahrung der informationellen Selbstbestimmung sieht der Entwurf ferner die Einrichtung einer Regulierungsbehörde vor. Dort sollen Rechteinhaber die IP-Adressen melden, unter denen illegale Downloads von geistigem Eigentum entdeckt wurden. Nur diese Behörde ist dann im Folgenden berechtigt, personenbezogene Daten zu den fraglichen IP-Adressen zuzuordnen, bevor die Warnmails ausgesendet werden. Der französische Gesetzentwurf enthält im Übrigen eine Vorschrift, nach der Rechteinhaber gegen Vermittler Unterlassensverfügungen erwirken können. Damit unterliegen beispielsweise die Zugangsprovider der Verpflichtung, angezeigte Urheberrechtsverletzungen in den eigenen Netzen abzustellen.

Die Kreativwirtschaft in Deutschland fordert seit Langem ein eigenes Modell für eine Kooperation mit Internetprovidern. Doch bisher fehlen in Deutschland die Bereitschaft und der Willen seitens der Politik und der Internet Service Provider ähnliche Modelle zu akzeptieren. Deshalb bleibt der deutschen Kreativindustrie keine andere Wahl, als durch straf- bzw. zivilrechtliche Verfolgungen ihre Produkte im Internet vor Diebstahl zu schützen.“

Ein weiter sehr interessanter Artikel zum Thema Urheberrecht und Piraterie gibt es bei ZEIT online (Artikel). Viel Spaß beim lesen!!


Kein Skype für das iPhone mehr…

April 2, 2009

Spiegelonline hat einen interessanten Artikel über das sperren von Skype im Netz der deutschen Telekom. Hier findet ihr den Artikel. Als Grund wird die eingeschränkte Qualität über Skype genannt. Wobei ich mich eher auf die Seite der Kritiker stelle. Aber macht euch selbst ein Bild und lest euch den Artikel durch. Wir können gespannt sein wie es weitergeht…


Keine Musik mehr auf Youtube…

April 1, 2009

Wie Focus online heute berichtet, wird es zukünfitg keine „echten“ Musikvideos auf der deutschen Plattform mehr geben. Grund ist ein Streit mit der Verwertungsgesellschaft GEMA über den Preis für das Verbreiten von Musikvideos im Internet. Die GEMA hat nach eigenen Angaben in einem ersten Angebot einen Euro-Cent pro Abruf vorgeschlagen. Ein Google- Sprecher nannte das völlig unakzeptabel , da Youtube damit Verluste machen würde. Zudem sei das fünfmal teurer als etwa in Großbritannien. Beide Seiten betonten aber ihren Willen zur Einigung.


Die Europawahl steht an…

März 25, 2009

…und Scholz & Friends wirbt dafür. Um mehr Jugendliche und auch den Rest auf die bevorstehende Wahl aufmerksam zu machen hat S &F eine internationale Kampagne kreiert. Damit wird erstmals in allen 27 EU-Mitgliedsstaaten für die Beteiligung an der Wahl geworben. Für die Kampagne unter dem Motto „It’s your choice“ werden unterschiedliche Medien eingesetzt, wie 3-D-Installationen, Plakate, TV- und Rundfunkspots sowie Events und PR-Aktivitäten.

Hier schonmal der erste Vorgeschmack:

1974-org

billboard_fr

billboard_es

Noch ein kleiner Nachtrag in eigener Sache. Es gibt demnächst auf http://www.waswählstdu.de/ eine kleine Umfrage zur anstehenden Bundestagswahl. Einfach mal vorbeischauen und Meinung abgeben. Diese Seite wird demnächst Online gehen. Bis zum launch ruhig im Twitter folgen. Der Link befindet sich auch bei rechts in den Links.


Texter werden bei Scholz & Friends

März 23, 2009

Mit der Aufforderung „Werde Schriftsteller (für Zahnpasta und Vogelfutter)“ lädt Scholz & Friends zum sechsten Mal Studierende aller Fächer zum Werbetexter-Wettbewerb ein. Die Einsender der besten Antworten nehmen an einem Seminarwochenende mit Kreativen aus dem Scholz & Friends-Netzwerk teil. Bis zum 14. April können sich Talente für den „Bin ich vielleicht Werbetexter?“-Wettbewerb bewerben.
In den vier Aufgaben des Texter-Tests sollen die Bewerber mit hren Formulierungen zeigen, ob Potenzial in ihnen steckt. Unter allen Einsendungen werden dann die 20 Besten ausgewählt. Beim Seminar entwickeln sie Kampagnen mit den Profis und sollen das Texterleben kennenlernen. Das Workshop-Wochenende findet am 9. und 10. Mai 2009 statt.

Informationen sowie den Texter-Test zum Download gibt es auf der Seite von Scholz & Friends. Ich wünsche allen teilnehmenden viel Erfolg.


ARD sendet über Youtube

März 22, 2009

Ja, die ARD lässt sich nichts sagen und stößt trotz großer Kritik der Privatsender weiter im Internet vor. „Mit unseren Inhalten sprechen wir neue Zielgruppen genau dort an, wo sich die junge Generation heute aufhält,“ sagt der ARD-Vorsitzende Peter Boudgoust gegenüber der Nachrichtenagentur „dpa“.

Neben Clips aus Formaten wie „Weltspiegel“ und „W wie Wissen“ sollen Ausschnitte aus „Schmidt & Pocher“ oder Serienspecials treten. Die Präsenz mit ausgewählten Angeboten im werbefreien YouTube-Umfeld findet Boudgoust nur logisch. Das Vorhaben, jüngere Zuschauer anzusprechen, bewegt die ARD schon lange – gelingt ihr mit dem klassischen TV-Programm aber nur ansatzweise.

Ob das auf lange Zeit funktioniert bleibt die Frage, denn die Stimmen der Privatsender werden immer lauter. Denn laut Gebührenordnung ist eine Onlineaktivität nicht mit den Gebühren der Bürger abgedeckt. Wir werden sehen wie dieser Streit weitergeht und erfreuen uns so lange an der neuen Möglichkeit Nachrichten und Co auch „legal“ über YouTube zu sehen. Hier ist noch der Link zum Kanal der ARD.